#2 Von Apple zu Ethereum? Die nächste Disruption ist dezentral.

Shownotes

In dieser Folge sprechen Miki Geike und Steffen Fuchs über den Wandel der größten Unternehmen der Welt – von Exxon & Walmart über Apple & Microsoft bis hin zu künftigen dezentralen Netzwerken.

🔑 5 Kernpunkte:

Vom Öl zur Cloud – der Wandel der Marktführer

„2008 waren Exxon, Walmart und Procter & Gamble die größten Unternehmen der Welt. Heute sind es Apple, Microsoft und Amazon – und morgen vielleicht dezentrale Netzwerke.“

Disruption schlägt Evolution

„Diese Zyklen beschleunigen sich – das ist keine Evolution mehr, das ist Disruption in Reinform.“

Warum Blockchain & KI skalierbarer sind

„Ein dezentrales Netzwerk kann Millionen Transaktionen gleichzeitig abwickeln – und jeder Teilnehmer profitiert direkt davon.“

Hybride Modelle als Übergang

„Es wird weiterhin zentrale Strukturen geben – aber sie werden eingebettet in dezentrale Systeme.“

Offene Systeme als Innovationstreiber

„Open Source ist immer schneller – weil die ganze Welt mitarbeiten kann.“

💬 Zitate aus der Episode:

„Ich finde, dieser Chart hat etwas Tröstendes – er zeigt, wie Innovation die Menschheit voranbringt.“ – Steffen Fuchs

„Jeder Wert wird in Zukunft seinen digitalen Zwilling in der Blockchain haben.“ – Miki Geike

Transkript anzeigen

00:00:05: Ja, guten Morgen und herzlich willkommen zur zweiten Episode.

00:00:11: Podcast mit Mikki Geiker und Stefan Vogts.

00:00:14: Guten Morgen, Stefan.

00:00:15: Hallo, guten Morgen.

00:00:16: Ausnahmsweise mal nicht im Hotelzimmer.

00:00:19: Ja, genau.

00:00:19: Diesmal sind wir nicht in Ulm im Hotelzimmer.

00:00:23: Ich bin im schönen bergischen Land.

00:00:25: Wo bist du, Stefan?

00:00:26: Ja, außerhalb von Frankfurt.

00:00:28: Vielleicht nicht ganz so schön wie das bergliche

00:00:29: Land.

00:00:32: Ja, Frankfurt soll ja eigentlich sehr sehr, ist sehr schön.

00:00:36: Ich war ja schon auf dort.

00:00:37: Also spielt es nicht unbedingt runter.

00:00:40: Nein, tut sich, tut es definitiv einiges in Frankfurt.

00:00:43: Ja, schön.

00:00:45: Ja, wie immer wollen wir mal wieder über unser Leidenschaftsthema sprechen.

00:00:50: Die gute Finanzwelt, wie aber auch die Blockchain-Technologie, KI, Webdrei, unsere Lieblingsthemen und... Haben uns heute mal wieder einen schönen Schad für sie ausgesucht.

00:01:05: Steffen, welchen Schad haben wir uns denn diesmal ausgeguckt für unsere Hörerschaft?

00:01:10: Tatsächlich wirklich einen meiner Lieblingschads.

00:01:13: Change of leadership.

00:01:14: Ein Schad, den du selbst, wenn du wie ich jetzt über dreißig Jahre an und um die Börse verbracht hast.

00:01:23: Der mich immer wieder staunen lässt, wenn ich ihn anschaue.

00:01:25: Das ist halt in dem Jahr, was ja wirklich greifbar ist.

00:01:28: Also, dass es nicht lange her und Firmen wie Exxon, Walmart, Procter und Campbell, die ja alle noch existieren, die alle in ihrem Recht existieren, auch gutes Geld verdienen, die damals aber die größten Firmen der Welt gewesen sind.

00:01:41: Und die sind in der Zwischenzeit ja längst abgelöst durch neue Flaggschiffe wie wie ein Apple und Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta.

00:01:51: Aber da reden wir immer noch nicht von den den Open AIs und Blockchain Firmen wie zum Beispiel eine Bitcoin selber oder either oder möglichen dezentralen Plattformen, die dann noch kommen werden.

00:02:04: Also da hat sich derartig viel getan.

00:02:06: Ich kann da immer nur wieder staunen und drauf schauen.

00:02:07: Und ich glaube, den Schad wollen wir ein bisschen reden heute.

00:02:11: Ja, ganz genau.

00:02:12: Ich würde tatsächlich für unsere Hörerschaft, die uns jetzt gerade nicht sieht und vor Augen hat, sondern wirklich nur zuhört, einmal kurz erklären, was wir denn hier überhaupt sehen, wie du ja gerade schon richtig gesagt hast.

00:02:27: Change of Leadership ist die Überschrift und wir haben hier die fünf größten Unternehmen aus dem Jahr.

00:02:35: Das waren eigentlich Obwohl Walmart ist auch mit dabei, ansonsten und China Mobile.

00:02:42: Exxon, Petro China und PNG.

00:02:47: Alle so eine Bewertung zwischen vierhundert, sieben Milliarden Dollar und knapp zweihundert Milliarden US Dollar.

00:02:55: Die größten Unternehmen der Welt, das sind die traditionellen Unternehmen.

00:03:01: Und dann war da drunter eine Zeile, zwanzig, dreinzwanzig, also fünfzehn Jahre später sind ... diese Unternehmen komplett abgelöst.

00:03:08: Etwas, was man vielleicht damals sich hätte nicht für möglich gehalten, dass diese Disruption von außen kommt.

00:03:15: Und zwar die uns bekannten heutigen Tech-Giganten.

00:03:19: Da ist jetzt zum Beispiel der Nvidia nicht mit dabei.

00:03:21: Hier ist jetzt aufgezählt Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon Meter.

00:03:26: Also fünf der großen sieben.

00:03:30: Sag ich mal, welche fehlen da noch, Steffen?

00:03:33: Ja gut, ein Nvidia natürlich, wenn man sieht ja auch, das ist eine Betrachtung aus dem Jahr und das zeigt ja auch nur wieder, wie schnell das geht.

00:03:42: Diese Disruption, da ist ja keine Evolution mehr, ist ja wirklich eine Disruption, die wir da sehen, die sich auch immer weiter beschleunigen, diese Zyklen, die immer schneller einander ablösen und die dann auch immer zu immer höheren Bewertungen führen.

00:03:58: Ja genau, also hier haben wir dann Bewertung zwischen drei Milliarden und knapp einer Milliarde US-Dollar, fünfzehn Jahre später, also wirklich um ein vielfaches höher als die die traditionellen größten Unternehmen von aus zwei tausend acht.

00:04:16: Heute sind die Bewertungen ja sogar noch größer.

00:04:21: Ich weiß nicht, wo ist die Spitze momentan?

00:04:23: Hast du das auf dem Schirm stippen?

00:04:26: Du meinst jetzt so rein in Bewertung rein im Sinne von der Marktkapitalisierung.

00:04:33: Ja, genau.

00:04:34: Ja, gut, da gehen wir ja im Bereich von von der Trillion jetzt langsam ran.

00:04:41: Da redet man jetzt drüber, dass wir, dass wir, dass wir selbst nicht nur eine Nvidia zum Beispiel, die man unter die Spitze anführt, sondern dass das eine ganze Reihe von Firmen eine eine Trillion Dollar halt errennt.

00:04:54: Also eine deutsche Trillion, nicht die amerikanische.

00:04:58: Das ist für mich absolut frappierend, wenn ich das anschaue, weil es auch wirklich zur Grunde liegen, das Öhrningspotenzial reflektiert.

00:05:07: Das ist einfach nicht nur eine Luftnummer.

00:05:08: Man muss ja auch mal vergegenwärtigen, wenn wir über Bewertungen im Sinne von Market Cap reden.

00:05:13: Was ist eigentlich eine Market Cap?

00:05:14: Es ist ja letztendlich die Bewertung der letzten Transaktionen einer Aktien.

00:05:20: Also es ist ja nicht so, dass für alle ausstehenden Apple Aktien jetzt zum Beispiel der gleiche Preis bezahlt wurde, sondern nur für die letzte Transaktion.

00:05:29: Was ja auch wichtig ist, wenn es an der Börse nach oben, aber auch mal schnell nach unten geht, dann wo ist denn halt wirklich dieser Preis in der Spitze zustande gekommen?

00:05:39: und wo hat eine wirklich eine Mehrheit von Aktien, die Hände gewechselt, die Besitzer gewechselt.

00:05:46: Aber das ist jetzt nur am Rande, was viel interessanter ist.

00:05:50: Firmen wie Exxon und so weiter, die haben in den acht fantastisches Geld verdient.

00:05:54: Aber sie haben natürlich nicht die Bewertungsmultibles gezogen, die die eine Apple Microsoft Alphabet in Jahren wie zwanzig zwanzig gezogen hat.

00:06:02: Und warum ist das?

00:06:04: Weil deren Geschäftsmodell einfach nicht so skalierbar ist wie das von einer Apple und einer Microsoft.

00:06:10: Das ist also die erzielbaren Earnings sind wesentlich höher.

00:06:15: in diesem Tech-Business, als sie es halt zum Beispiel im Ölgeschäft oder im Warenhandel jemals gewesen sind.

00:06:22: Und dann ist natürlich interessant, spekulieren und das ist natürlich dein Spezialgebiet.

00:06:26: Wenn wir nochmal zehn Jahre weitergehen, wenn wir fünfzehn, zwanzig Jahre weitergehen, diese erzielbaren Earnings in KI, Blockchain, Datengeschäft, die werden ja nicht doppelt so hoch sein wie bei Apple, sondern die werden möglicherweise ein Vielfaches sein.

00:06:41: Und dann ist es natürlich die Frage, wo gehen wir dahin mit den Multiples?

00:06:45: Ja, ganz genau.

00:06:46: Also das ist nämlich dann die nächste Zeile, wenn wir in fünfzehn Jahre in die Zukunft gehen sozusagen, dass die Disruption hier wieder von außen passieren wird und die größten Unternehmen unserer Erde dann nicht mehr die uns bekannten Tech-Giganten sein werden, sondern tatsächlich neue Organisationen und zwar dezentrale Organisation, ich sage dann absichtlich Organisation, und es handelt sich dann hier nicht mehr wirklich um Unternehmen im klassischen Sinne, so wie wir es kennen, sondern eher um dezentrale Netzwerke, wie zum Beispiel ein Ethereum-Netzwerk, das ja wie ein großes Unternehmen fungiert, weil es irgendwie ein Service, eine Dienstleistung anbietet und auch eigene Revenues generiert und irgendwo sich weiterentwickelt wie ein Unternehmen, aber doch kein Unternehmen ist.

00:07:47: Und warum haben wir diese These in den Raum gestellt, dass also die Diskussion hier wieder von außen kommt?

00:07:54: Ich persönlich bin überzeugt davon, dass es eben nur eine Frage der Zeit ist bis jeglicher Wertetransfer, also alle Finanztransaktionen, aber alles, was irgendwie einen Wert hat, in der Blockchain gespeichert sein wird.

00:08:15: In Form von Token, Coins, da können wir mal eine separate Folge zu machen, aber sein digitalen Zwilling letztendlich in der Blockchain-Leben haben wird.

00:08:26: Und dass also alle diese Transaktionen in der Blockchain passieren, und das sind natürlich wahnsinnig viele, wie viele Finanztransaktionen und generell Transaktionen passieren jetzt schon auf der Welt.

00:08:38: Jeder dieser Transaktionen löst eine kleine Transaktionsgebühr aus.

00:08:45: Und diese Gebühr verdient dieses dezentrale Netz und das ist natürlich ein wahnsinniges Umsatzpotenzial, dass diese dezentralen Netze da haben, mit denen sie auch einen extremen Mehrwert für alle Leute, alle Nutzer, alle Leute, die da mitspielen in diesem Ökosystem.

00:09:09: Und deswegen bin ich überzeugt, dass der größte Mehrwert wird später durch diese Netze kommen und daher werden sie auch den größten Wert als Marktbewertung, als Marktkapitalisierung aufrufen.

00:09:23: Das ist interessant, was du sagst, aber du gehst ja jetzt von so einem sogenannten Pureplay aus.

00:09:29: Also eine Firma darf man ja nicht sagen, sondern Organisation.

00:09:33: die wirklich komplett auf der Blockchain dezentral lebt.

00:09:38: Glaubst du nicht auch, dass es in der Zwischenzeit von jetzt bis dahin auch viele Hybride geben wird, dass man bei jetzt schon existierenden Geschäftsmodellen halt Blockchain KI adaptieren wird und dort höhere Bewertung aus diesem Bereich ziehen wird?

00:09:58: Ja, absolut.

00:09:59: Also auf dem Weg Dorthin wird es definitiv hybride Modelle geben.

00:10:04: Und ich glaube sogar auch in der Zukunft, auch in fünfzehn Jahren wird es hybride Modelle geben.

00:10:07: Ich glaube nicht, dass diese zentrale Welt, ja aus zwei, drei und zwanzig, in der wir ja jetzt

00:10:12: auch

00:10:14: leben, dass die verschwinden wird, sondern dass es auch wichtig ist, dass wir sogar noch viele zentrale Strukturen, die sind oft viel schneller.

00:10:25: dass diese aber eingebettet sind in dezentrale Systeme.

00:10:29: und wir wissen ja, dass alle von diesen Firmen, alle diese großen Firmen experimentieren mit Blockchain-Technologie, mit dezentralen Strukturen und wie zum Beispiel alle großen Banken jetzt ihren eigenen Stablecoin lossieren wollen und auch von dieser Infrastruktur partizipieren wollen, um sich irgendwie weiter zu entwickeln.

00:10:52: um gewisse Prozesse effizienter zu machen.

00:10:55: Und dadurch werden natürlich auch auf einer zentralen Ebene Revenues generiert und wird auch diese Unternehmen, die sich mit dieser Technologie auseinandersetzen, zu mehr Umsatz verhelfen.

00:11:09: Definitiv, das sehe ich schon so.

00:11:12: Schon interessant, wenn wir hier wieder auf unsere Change of Leadership Tabelle schauen, dass Also auch die Firmen in frühen, zweitausender Jahren haben natürlich realisiert, dass da ein Internet ist, dass dann irgendwann auch der Mobilfunktechnologie ist.

00:11:27: Die haben ja auch adaptiert, die sind ja noch da, die haben sich auch angepasst, aber frappieren doch, dass die Spitzenreiter in den Market Cap Rankings immer wieder ganz neue Firmen sind, die also wirklich disruptieren, die ein komplett neuartiges Geschäftsmodell haben und immer wieder das gleiche Thema.

00:11:45: Dieses Geschäftsmodell hat immer eine höhere Skalierbarkeit.

00:11:49: Und das ist der scheinbar der Grund, warum sich diese Modelle dann zumindest in der Anlegergunst halt durchsetzen.

00:11:56: Ich meine, die anderen sind noch da.

00:11:57: Ich meine, Walmart, Exxon, wie gesagt, die sind immer noch dort, verdienen immer noch ein gutes Geld, haben ihre Daseinsberechtigung.

00:12:04: Aber das höhere skalierbare Modell löst das weniger skalierbare Modell als Börsenspitzenreiter abscheinbar.

00:12:11: Dann ist natürlich, also das stimme ich dir vollkommen zu, die große Frage, die sich vielleicht der Hörer stellt.

00:12:20: Warum ist denn ein, es sind die dezentralen Netze denn skalierbarer als die, ja, als die Businessmodelle der heutigen Tech-Gang?

00:12:35: Zentralisierten.

00:12:39: Ja, genau, die Zentralisierten.

00:12:41: Ja, warum sind die dezentralen unbedingt skalierbarer, diese Geschäftsmodelle?

00:12:46: Also, da gibt es ja viele Fragen zu.

00:12:49: Ich würde fast sagen, das hat so ein bisschen was auch mit den Nutzern zu tun.

00:13:01: Also wollen wir vertrauen und hat auch viel mit Vertrauen zu tun.

00:13:07: Das heißt also, wenn es ein dezentrales Netz gibt, das den gleichen Service anbietet, wie zum Beispiel Google und das ist für mich so ein bisschen der entscheidende Punkt.

00:13:22: sagen wir mal, wir nehmen jetzt mal irgendeine Applikation Google Maps und du wirst es, es gibt eine dezentrale Version eines Google Maps, das genauso gut funktioniert, aber du

00:13:35: würdest

00:13:36: für die Nutzung eben noch belohnt werden mit Google Map Token sozusagen und würdest dir darüber ein passives Eingommen generieren können.

00:13:48: Würdest du dann weiterhin das alte Google Maps benutzen oder würdest du auf das neue springen, wo du eben als Nutzer auch mitverdienst?

00:13:58: Und das ist für mich irgendwie ein entscheidender Punkt, warum Nutzer langfristig eher dahin gehen werden, wo sie einen höheren Nutzen haben von der Applikation.

00:14:13: Der definitiv riesen Punkt, ich komme ja immer von dieser Seite, dass das Datenbesitz ist und Daten austauscht.

00:14:22: Weil mich interessiert halt extremer an dieser dezentralen Welt.

00:14:26: Wem gehören die Daten?

00:14:27: Und momentan ist ganz klar, steht in allen AGBs, alle unserer großen Kontrahenten, mit denen wir so gerne arbeiten, von Meta, Apple und so weiter, die Daten gehören nicht uns.

00:14:39: Und in der dezentralen Welt, Kannst du natürlich besitzen, deine Daten bleiben.

00:14:44: und wenn wir wieder zurückkommen, warum ist das so wichtig, wenn diese skalierbaren Geschäftsmodelle der Zukunft.

00:14:50: Warum sind die höher skalierbar als zum Beispiel in Amazon Cloud Business?

00:14:54: Gut, weil Daten wirklich gegen Daten getauscht werden.

00:14:57: Es ist nicht mal ein Geschäft Mensch gegen Daten oder Mensch gegen mit seinen Daten gegen zentralisierte Stelle, was ja sowieso schon fantastische Revenius abwirft, sondern die Zukunft wird halt.

00:15:07: reine Datenmodelle bringen.

00:15:09: und wenn wir das dann abstrahieren, wenn das dann sogar noch von KI generierte Daten sind, dann die Grenzkosten, die diese Modelle verursachen, fast null, werden vielleicht irgendwann null sein.

00:15:22: Und dann sind natürlich die Gewinne, die aus diesen Geschäftsmodellen entspringen, exponentiell im Vergleich zu dem, was jetzt geschieht.

00:15:30: Und dann ist es natürlich eminent wichtig.

00:15:32: In dem auf das dieses ganze, dass die Abwicklung dieser Transaktion auf der Blockchain passiert, damit es dezentral bleiben kann, damit ich Besitzer dieser Daten sein kann.

00:15:42: Ja, absolut.

00:15:44: Ganz springt das bei mir gerade tatsächlich auch in Groschen gefallen, als du das gesagt hast.

00:15:49: Weil ich immer noch an diesem Punkt auch gehardert habe, okay, warum sind diese dezentralen Netzwerke denn skalierbar als die Technologie.

00:15:57: Aber es ist klar, ein springender Punkt ist hier definitiv.

00:16:02: dieses offene, der offene Ansatzpunkt, also open sourceness sozusagen, ja, wenn man sieht es ja auch, was in der KI jetzt passiert, wie schnell China da mit deep seek durchgestartet ist, weil es einfach auf einer open source, auf einer open source Art und Weise entwickelt wurde.

00:16:23: Und die sind natürlich, open source ist immer schneller, weil da ganz viele mit drauf gucken können.

00:16:29: Die ganze Welt kann damit drauf gucken und mitarbeiten.

00:16:32: Da kann viel mehr Innovation letztendlich passieren, als in einem geschlossenen System.

00:16:37: Und das ist auch der Grund, warum hier diese Netzwerke sich viel schneller weiterentwickeln werden, weil sie offener sind.

00:16:49: Alle können mitspielen und gerade auch in der Zukunft ist es angesprochen, wenn dann Maschine zu Maschine Der Mensch wird immer weniger... ...anteilsmäßig ausmachen an den Transaktionen der Welt.

00:17:04: Und es wird immer mehr Maschinen geben, die miteinander handeln und miteinander kommunizieren und Handel betreiben und so weiter.

00:17:16: Wenn es ein offenes System gibt, wo sie sich ganz schnell und ganz einfach andocken können, um miteinander Handel zu betreiben, wird das viel schneller skalieren, als wenn man einem geschlossenen System immer in die Türe klopfen muss und fragen muss, darf ich hier mitspielen, darf ich hier nicht mitspielen.

00:17:31: Also den Punkt sehe ich definitiv.

00:17:36: Ganz entscheidend.

00:17:38: Ja, das hört sich immer so ein bisschen gruselig an, wenn man hört, der Mensch wird immer eine geringe Rolle spielen, aber ich glaube, man muss auch bei dieser Überlegung bedenken, dass der Mensch bei gewissen Transaktionen überhaupt keine Rolle spielen will.

00:17:50: Also wenn ich heute über PayPal eine Rechnung bezahle, dann muss ich nicht wissen, wie das abgewickelt wird.

00:18:00: Ich verlasse mich darauf, dass PayPal das in irgendeiner Art und Weise tut und das werden Sie garantiert über ein Bankennetzwerk auch wirklich so durchführen.

00:18:08: Aber es ist natürlich wesentlich interessanter, wenn ich eine solche Transaktion in Zukunft abwickeln lassen kann über ein dezentrales Netzwerk und wie du sagst, vielleicht über ein Netzwerk-Token sogar rewarded werden davon.

00:18:19: Da wäre er rewarded werden dafür.

00:18:22: Also natürlich eine ganz andere Überlegung, dann benehmen die zentralisierte Instanz raus und profitieren sogar davon.

00:18:29: Ja.

00:18:30: Und gut ist du das noch mal anspruchs, weil für mich ist ja, wenn ich so sage, die Maschinen, die werden hier übernehmen.

00:18:36: Für mich ist es kein Doomsday-Scenario, sondern es geht eher in Richtung Utopie, weil diese Maschinen werden ja für uns Transaktionen ausführen.

00:18:48: Mein eigener KI-Agent wird für mich die Reisebuchen und Dinge recherchieren und Sachen machen.

00:18:53: Vielleicht habe ich ganz viele verschiedene Agenten, die für mich irgendwelche Dinge tun.

00:18:58: Die sollen ja für den Menschen den Wohlstand schaffen.

00:19:02: So sehe ich das.

00:19:03: und genau wie du richtig sagst.

00:19:05: Wir wollen es ja gar nicht mehr selber machen.

00:19:07: Viele Dinge wollen wir gar nicht mehr selber machen.

00:19:09: Und oder wir machen die Sachen, die wir noch machen wollen, die werden wir tun.

00:19:13: Und es werden aber ganz, ganz viele Dinge mit hinzukommen, die unser Leben bereichern, die aber die Maschinen für uns übernehmen, um uns eben das Leben einfacher zu machen.

00:19:22: Und eigentlich nicht allzu lange dauern.

00:19:26: Ich bin immer so, wenn ich unseren eigenen Chart hier anschaue, das kann ich wirklich jeden Tag anschauen.

00:19:30: Wir kommen jeden Tag neue Ideen dazu.

00:19:33: Wir haben ja mal draufgeschrieben, dass wir im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr mit diesem Wissen wieder dahin kommen, dass wir da neue Fragen stellen können, die wieder zu neuen Antworten führen, die wieder neues Wissen aufbauen und diese Rückkopplung immer schneller stattfindet, was ja der Grund dafür ist, dass Technologiezykler sich beschleunigen.

00:20:11: Jetzt kommt die KI mit dazu und wir bringen diese Rückkopplungsschleife wirklich auf ein exponentielles Level.

00:20:18: Wird das wesentlich kürzere Zeiträume umfassen, bis wir hier Geschäftsmodelle haben oder Anwendungsmodelle auch, die wir uns aktuell in keiner Weise vorstellen können.

00:20:31: Absolut, da stimme ich dir vollkommen zu, ob das Jahr zwanzig, achtunddreißig ist oder eventuell sogar früher ist, gerade in diesen Zeiten, exponentiellen Zeiten, wahnsinnig schwer vorherzusehen.

00:20:44: Ich habe da die zwanzig, achtunddreißig gewählt, weil es vorher fünfzehn Jahre, ich wollte in diesen fünfzehnern Schritten bleiben, aber wir wissen, dass diese Disruptionszyklen ja eigentlich immer kürzer werden.

00:20:53: und Who knows?

00:20:57: Let's see, wir werden auf jeden Fall für Sie da ganz nah dran bleiben und das beobachten.

00:21:02: Der Hörer, der jetzt nur zuhört, der fragt sich natürlich auch, was sind denn jetzt die Netzwerke?

00:21:08: Wo kann ich jetzt schon reininvestieren?

00:21:09: Was werden die Großen sein?

00:21:10: Und das ist natürlich die alles entscheidende Frage, die wir uns natürlich und unser Team dahinter, unser Forschungsteam tagtäglich sich stellt.

00:21:23: Ich glaube, da gibt es keine goldenen Antwort zu.

00:21:26: Ich glaube, dass Ethereum eine ganz große Rolle spielen wird in der Zukunft.

00:21:30: Das ist meine persönliche Meinung.

00:21:32: Und als nächstes haben wir hier noch das Logo von Solana, aber immer auch mit einem Fragezeichen da drunter versehen, weil es noch immer noch sehr früh ist, wie in einem ganz frühen Stadium sind, was diese neue Technologie angeht.

00:21:49: Und man beobachten muss, wie diese dezentralen Netze sich entwickeln, wie die Community wächst, wie viel Business sie anziehen kann, wie gut die Applikationen sind, die darauf aufgebaut werden, viele Nutzers anziehen, wie viel Mehrwert es letztendlich bringt.

00:22:05: Und das wird sich in den nächsten Jahren definitiv auch mehr und mehr herauskristallisieren.

00:22:11: Würden wir jeden Tag interessanter und spannender?

00:22:14: So ist das, so ist das.

00:22:17: Steffen, wir haben jetzt die zwanzig Minuten tatsächlich voll und würde sagen, dass wir hier einen Schlussstrich runterziehen.

00:22:30: Möchtest du zum Ende vielleicht noch irgendwas abschließend loswerden, bevor wir den Hörer einen schönen Tag wünschen?

00:22:39: Ja, ich muss sagen, wie gesagt, wenn ich den Schad anschaue, also mich euphorisiert das.

00:22:44: Ich finde das nicht nur spannend, ich finde das auf eine gewisse Art und Weise sehr beruhigend in so unruhigen Zeiten, wenn man sieht, wie du durch Innovationen, neue Geschäftsmodelle, neue Anwendungen, neue Lösungen einfach hier die Menschheit voranbringen kannst.

00:23:02: Ich finde, so verrückt sich das jetzt anhört.

00:23:05: Für mich hat dieser Chart in diesen Zeiten auch was Dröstenes und auch was Euphorisierendes.

00:23:12: Ich finde, der hat eine unglaubliche Aussagekraft und fand es gut, dass wir heute darüber gesprochen haben.

00:23:18: Ja, wunderbar.

00:23:19: So ein super Schlusswort.

00:23:21: Den kann ich mich nur anschließen.

00:23:22: Ich finde es auch unfassbar spannend und verfolge daher auch diese neuen Entwicklung mit Hochspannung und wir werden sie weiterhin auf dem laufenden halten, wie sich das weiterentwickelt.

00:23:37: Ja, vielen Dank an der Stelle fürs Zuhören.

00:23:42: Wünschen Ihnen eine schöne Woche und... Wir melden uns ganz bald wieder mit einer neuen Folge.

00:23:48: Bis bald.

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