#4 Roboter statt Menschen? Warum das unsere einzige Chance ist
Shownotes
Kernpunkte:
- Historische Entwicklung von Produktivität vs. Bevölkerungswachstum.
- Sinkende Geburtenraten und die neue globale demografische Realität.
- KI & Automatisierung als notwendiger Treiber zukünftiger Wertschöpfung.
- Dezentralisierung als Schutz vor Machtkonzentration technologischer Systeme.
- Der Übergang von menschlichen zu maschinellen Daten-Ökonomien.
Zitate:
„Wenn die Bevölkerung sinkt, muss die Produktivität die gesamte Wirtschaftsleistung alleine tragen.“ Die Zukunft wird nicht von Menschen oder Maschinen entschieden – sondern davon, wie wir beide Systeme verbinden.“
Über die Moderatoren:
Michael Geike ist Unternehmer und Blockchain-Spezialist. Er hat am Imperial College in London Mathematik studiert. Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Derivatehändler bei JP Morgan in London hat er bei Zalando Teams von Datenwissenschaftlern aufgebaut, um KI- und algorithmusbasierte Bezahlsysteme zu optimieren. Er arbeitet seit über einem Jahrzehnt mit Distributed Ledger Technologien. Im Laufe seiner Karriere war er an mehreren Firmengründungen im Bereich Blockchain-Technologien beteiligt, unter anderem im Jahr 2013, als die erste börsengelistete Firma in Europa gegründet wurde, die sich exklusiv mit dem Thema Kryptowährungen und Mining beschäftigte. In seiner letzten Funktion war er CEO der börsengelisteten Advanced Blockchain AG, die er mit 230 Mitarbeitern, bestehend aus Mathematikern, Forschern und Blockchain-Entwicklern aufbaute und ebenfalls im Jahre 2017 mitgründete. Michael ist einer der wenigen Blockchain-Pioniere der ersten Stunde. Er besitzt nach wie vor Bitcoin aus frühen Mining-Zeiten 2013 und Ether aus dem Public Sale von 2014, die er bis heute nicht verkauft hat. Er verfolgt eine klare langfristige Vision. Diese Vision macht er heute Anlegern mit Fonds-Produkten der 21 Oaks Capital GmbH zugänglich und berät Großkonzerne, ihre Geschäftsmodelle im Zeitalter der Dezentralisierung zu optimieren.
Steffen Fuchs ist Makrostratege und Finanzmarktexperte mit über 30 Jahren Erfahrung an den globalen Kapitalmärkten. Er begann im Economics Research der UBS und war später in führenden Positionen im institutionellen Aktiengeschäft bei UBS und Deutscher Bank tätig. Zuletzt verantwortete er als Managing Director das gesamte institutionelle Aktienkundengeschäft der Deutschen Bank in Europa. Steffen hat in seiner Karriere hunderte Vorstände, CIOs und Fondsmanager beraten und gilt als jemand, der nicht nur Märkte beobachtet, sondern deren Dynamik im Kern versteht. Er ist ein Mann der Zahlen und Daten, gleichzeitig aber ein Denker mit dem Blick fürs große Ganze. Seine Stärke liegt darin, langfristige Entwicklungen früh zu erkennen – bevor sie in den Kursen sichtbar werden. Seit 2016 ist er selbständiger Unternehmer und Autor. Bei 21 Oaks Capital verantwortet er die Makrostrategie und ordnet technologische Umbrüche wie KI, Automatisierung und Blockchain in ihren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext ein.
Transkript anzeigen
Miki Geike & Steffen Fuchs: Herzlich willkommen liebe Zuhörer und Zuschauer zu einer weiteren Episode von Cash vs. Coins, wo wir spannende Themen der Dezentralisierung, Web3, Blockchain, KI und weitere tolle Technologien natürlich hier für Sie auseinandernehmen und diese besprechen. Unsere Leidenschaftsthemen. Herzlich willkommen Steffen Fuchs. Vielen Dank. Heute haben wir wieder ein ganz bestimmtes Thema. für Sie mitgebracht und wollen hier auch wieder eine Slide zeigen, die wir dann so als Diskussionsaufhänger nehmen werden. Diese Slide, die ich jetzt teilen werde, ist tatsächlich von Steffen von dir ins Leben gerufen worden, wo du es dir gemacht hast. Deswegen überlasse ich dir auch den Vortritt, einmal denen, die sie nicht sehen können, zu erklären, worum es hier geht und was wir hier sehen. Er ist tatsächlich ein Slide, mit der wir ganz oft unsere Präsentationen vor Investoren, vor interessiertem Publikum beginnen, weil es einfach zeigt, wie unverzichtbar Technologieinvestitionen sind, immer gewesen sind, aber in Zukunft wahrscheinlich noch wesentlich mehr sein werden, als es jemals gewesen sind. Was man hier sieht für diejenigen, die kein Bild jetzt haben, ist, wir haben mal versucht, wirklich so lang wie möglich, wie Daten verfügbar sind, zurückzugehen und mal den Output an Wirtschaftsleistungen gemessen halt in GDP, im Welt-GDP, Bruttoinlandsprodukt gegenüberzustellen mit der Weltbevölkerung. einfach mal gegenüberzustellen, wie produktiv ist die Menschheit? Und es gibt tatsächlich Daten der Weltbank, die Schätzungen gemacht haben über Bruttoinlandsprodukt zurück bis zum Jahre Null, bis zu Christi Geburt und dagegen natürlich relativ akkurate Schätzungen der Bevölkerung, der Bevölkerungsentwicklung. Und dieser Chart zeigt ganz eindeutig, dass bis etwa zur industriellen Revolution dieses Verhältnis in etwa eins zu eins war. Das berühmte Tagewerk, also ein Bauer, ein Handwerker konnte einfach die Arbeit eines Menschen an einem Tag erledigen. Das heißt, die Produktivität war einfach Faktor eins.
Miki Geike & Steffen Fuchs: Das hat sich wirklich nachhaltig erst geändert, als Maschinen dazukamen, als die industrielle Revolution kam, zusammen mit Aufklärung und so weiter. Wir kennen die Geschichte. Da ging es wirklich steil bergauf mit der Produktivität der Menschheit. Und tatsächlich ist es so gewesen, dass diese Produktivität in der Neuzeit derartig zugenommen hat, dass die Kurve auch etwa das Jahr 1850 herum die Wachstumskurve der Bevölkerungsentwicklung geschnitten hat. heißt also einfach Output hat massiv schneller zugenommen als die Menschheit, als die Bevölkerung selber zugenommen hat. Das ist eine Entwicklung, die für unser aller Wohlstand sehr sehr positiv ist, von der wir auch sehr sehr profitieren. Daraus entstanden dann wiederum ganz andere mehr kurzfristige Trends wie, also kurzfristig im Vergleich, wie die Globalisierung. Es gibt allerdings ein ganz kleines Problem damit. Und zwar habe ich in meiner Kindheit immer gelernt, dass die Erde als großes Risiko, das Risiko einer Überbevölkerung hat. Die Wahrheit ist, dass das Gegenteil der Fall ist. Wenn man die Prognosen der UNO, die sehr, akkurat sind, zugrundelegt, dann sieht man, dass bereits im Jahre 2080, also relativ greifbarer Zeitraum, die Bevölkerung der Erde ihren Höhepunkt erreichen wird und auch überschreiten wird und danach deutlich zurückgehen wird. Wir haben dann mit etwa 10,8 Milliarden Personen auf der Welt herunter revidiert von 11,5 vor noch zehn Jahren durch die UNO den Höhepunkt erreicht und überschritten. die UNO setzt ja immer ihre Prognosen immer weiter zurück. quasi. glaube, wäre... Ja, also das ist nun wirklich so, dass die UNO, weiß nicht, wer das weiß, aber die UNO macht diese Bevölkerungsprognosen, die werden nur alle 20 Jahre updated und der letzte Update war halt gerade letztes Jahr gewesen. Und erschreckenderweise wurde die Entwicklung der Weltbevölkerung, dieser Chart wurde revidiert und zwar deutlich nach unten.
Miki Geike & Steffen Fuchs: dem geschuldet durch die relativ niedrigen Fertigkeitsraten in Ländern wie China, in Ländern wie Europa, aber auch Indien zum Beispiel. Das heißt, da gab es eine Kurskorrektur der UNO. Die alten Zahlen aus den frühen 2000er Jahren, die waren schon schlimm genug, was einen potenziellen Output bedeuten würde, aber dass die neuen Zahlen nun wirklich relativ verheerend weil es gibt natürlich einen Zusammenhang zwischen der Bevölkerung und der Wirtschaftsleistung. Die Wirtschaftsleistung wird letztendlich durch Produktivität oder durch mehr Personen hervorgerufen. Und wenn wir halt einfach nicht genug Personen haben, muss die Produktivität den Anstieg in der Wirtschaftsleistung alleine schultern. Und genau diese Problematik haben wir. Und das bringt uns zum heutigen Thema, was wir auch mit dieser Grafik zeigen möchten, dass wenn das einfach nicht so ist, wenn wir nicht genug in Technologie investieren, wenn die Technologie wie zum Beispiel KI, wie Blockchain, wie Automatisierung, wenn die es nicht schaffen wird, genug Produktivität hervorzurufen, damit wir ausreichende Wirtschaftsleistung haben, dann werden wir Wohlstandsverluste in Kauf nehmen müssen. Und diese Wohlstandsverluste werden natürlich da am größten sein, wo Bevölkerung massiv zurückgeht und auf der anderen Seite keine Produktivität, keine Automatisierung diesen Faktor ausgleichen kann. Und da muss man natürlich sagen, da haben wir ganz großes Augenmerk auf Länder wie China, aber auch Europa und auf der anderen Seite große Fragezeichen natürlich mit Afrika, die einen massiven Anstieg in der Bevölkerung haben, eigentlich die einzige Weltregion sind, die noch einen nennenswerten Anstieg zu verzeichnen die aber momentan nicht ausreichend Produktivität hat. Das ist die Ausgangslage. Also das ist wahnsinnig spannend, was du da sagst. Und ich weiß, auch große wie Elon Musk zum Beispiel spricht das ja auch immer wieder an und sagt, dass wir da vor erheblichen Problemen stehen. Das ist einer der großen Herausforderungen unserer Zeit, ist diese schrinken, also sinkende Weltbevölkerung. Mir, was mir da sofort in den Sinn kam, als du das jetzt erzählt hast, ist,
Miki Geike & Steffen Fuchs: Was ist denn eigentlich, ich weiß, dass Elon Musk zum Beispiel ja auch an seiner Roboterarmee quasi arbeitet, Optimus, und sagt, dass, ich weiß gar nicht, weiß nicht auf welche Zeit, aber in Zukunft, ich glaube in Zukunft, naher Zukunft, also 80 Prozent der Einnahmen, der Revenues von Tesla über diese Roboter quasi. Und die werden ja auch immer intelligenter, die können immer mehr Sachen machen, die können mittlerweile schon irgendwie Kung-Fu kämpfen und solche Sachen, was ja vielleicht irrelevant ist. Aber die werden natürlich irgendwann auch unsere Wäsche machen, unsere Schürrspülmastien einräumen, aber eben auch vielleicht jegliche Arbeit, ein Mensch macht, machen und besser machen. Und wenn wir also uns eine Welt vorstellen, in der vielleicht der Mensch, der sich nicht mehr fortpflanzt und weniger wird auf den Planeten, aber dafür die Roboter mehr werden oder vielleicht auch intelligenter werden und effizienter werden und dadurch letztendlich auch die Weltbevölkerung sozusagen ausgleichen. denkst du darüber? Das ist natürlich ein Thema, das schweift mir ein bisschen ab von unserem normalen Fokus auf Zahlen und Geschäftsmodelle. Ich hätte jetzt erstmal gesagt, dass Roboter, also Roboter ist sowieso ein bisschen böses Wort, irgendwie ein bisschen negativ besetzt, weil man so bisschen Angst davor hat, aber letztendlich nennen wir es doch Automatisierung. Und ein Roboter hat natürlich irgendwo eine humanoide Gestalt in unserer Vorstellung, aber die Wahrheit ist ja, Automatisierung, ist ein Greifarm, das ist eine Maschine, die letztendlich in eigener Verantwortung oder in eigener Regie eine Tätigkeit voll vollführt und das vielleicht gesteuert durch KI. Das sehe ich als absolut positiv und absolut notwendig, wenn man sich hier diese Entwicklung der Bevölkerungsentwicklung anschaut. Wenn das funktionieren sollte, wir haben wirklich einen massiven Anstieg in der Produktivität durch diese Automatisierung, aber auch durch Dinge wie KI insgesamt, Blockchain, vielleicht Finanzsektor und so weiter, dann wird es natürlich sehr, schwer, eine Balance zu finden zu Menschen als
Miki Geike & Steffen Fuchs: produzierenden Faktor und Menschen als konsumierenden Faktor. Die Gefahr ist natürlich, dass wir überschießen, dass wir diesen Faktor Automatisierung nicht an einem Punkt halten können, wo sich der Verlust an Arbeitskraft und an einfach Personen auf dem Planeten die Waage hält mit dem Produktivitätsfortschritt, wenn wir da überschießen und dass auch diese Leistung, die da geschaffen wird, nicht konsumiert werden. natürlich ein Problem. Dann kommt diese Dystopie, dass die KI letztendlich den Menschen bestimmt und nicht umgedreht, wie es sein sollte. Ich weiß gar nicht, ob die beiden Themen irgendwie zusammenhängen. Und es ist witzig, dass du auch gesagt hast, Roboter, das hört sich immer so ein bisschen evil an. Ich glaube, die meisten Zuhörer da draußen denken halt auch genauso darüber. Weil alles, wenn du dir die Spielfilme anguckst, alles, was wir irgendwie so an Geschichten über ganz viele Roboter in der Zukunft, das sind immer irgendwelche Dystopien, immer irgendwelche... Art und Weise wie das außer Kontrolle gerät und so weiter. Und du hast natürlich auch recht mit dem Greifarm und dass das ganz spezifische Sachen sind. So war es bisher. Ich glaube die Idee eines humanoiden Roboters ist, dass er alle Sachen machen kann, die ein Mensch auch machen kann. Dass du also nicht mehr den speziellen Greifarm, der ganz genau diese Schraube da reinsetzen kann, sondern du hast jetzt einen Roboter geschaffen, einen humanoiden Roboter, der wirklich immer intelligenter wird und jegliche Task erledigen kann, die ein Mensch machen kann. Ich sehe wo du hin willst. Du gehst in die Abstraktion. Lassen wir uns das Ganze mal durchdenken. Ich schaue mir gerne die Zahlen an, ich schaue mir gerne die Geschäftsmodelle an. Ich bin extrem positiv auf dieser Welt, weil ich daran glaube, dass Produktivität ein Schlüssel ist, mit dem wir diese nachlassende Globalisierung eventuell in den Griff bekommen können, viele dieser Verteilungskämpfe vielleicht in den Griff bekommen können und so weiter. Ich möchte das nicht negativ sehen. Thema Roboter?
Miki Geike & Steffen Fuchs: Wie gesagt, wenn wir ganz simpel gesprochen zu viel Produktivität haben, durch Dinge wie Roboter zum Beispiel, dann müssen die irgendwie auch auf der Konsumentenseite erscheinen. das bringt mich wiederum zurück zum Geschäftsmodell. Du weißt, ich versuche immer wieder dahin zu kommen, auch wenn ich damit ein bisschen nerve. Aber Fakt ist, Geschäftsmodelle sollen ja auch in Daten basieren. unser Mantra, dass wir sagen, wir müssen irgendwann das abstrakte Niveau der Daten erreichen, den Austausch von Daten. Jetzt sehen wir momentan, wenn wir an Daten denken, ist immer ein Mensch involviert. Also irgendwie, produziere Daten, meine Daten werden in Umlauf gebracht, ich konsumiere Daten in jeder Form. Die abstrakte Form davon wäre, dass Daten von Maschinen konsumiert werden, dass Daten von Maschinen produziert werden. Da kommt vielleicht ein Roboter ins Spiel. Genau, genau, genau, weil ich habe mir das eben schon gedacht. Warum muss, wenn der Mensch schon weggeht von der Produktivitätsseite und abgelöst wird vom Roboter, warum darf nur der Mensch auf der Konsumentenseite bleiben? Kann nicht auch der Roboter auf der Konsumentenseite sein? Und so stelle ich mir definitiv auch die Zukunft vor, dass du wirklich intelligente KI-Formen hast, in welcher Form auch immer, die aber wirklich Handel miteinander betreiben, die also Kaufen und verkaufen. Ja, und das überhaupt nicht negativ besetzt. Hier geht es gar nicht darum, Menschen zu ersetzen, Menschen an den Rand zu drängen, sondern es geht glaube ich eher darum, dass die Datenmengen, entstehen werden, auch derartig gigantisch sind, dass du wirklich maschinelle Verarbeitung dafür brauchst. Definitiv. Und es geht auch darum, die Ökonomie und den Fortschritt an Innovation und Produktivität eben immer weiter zu treiben. Und warum muss der Mensch die Kohle im Ofen sein, die das Ganze immer weiter beheizt? Warum können das nicht auch die Maschinen für uns machen? Und es ist ja jetzt schon absehbar, auch die KI-Agenten die ganzen Nobelpreise in Zukunft abräumen, weil sie neue Entdeckungen machen, auch in der Physik und so weiter.
Miki Geike & Steffen Fuchs: Die werden mit Sicherheit auch die Geschäftsmodelle der Zukunft und so entwickeln. Natürlich immer, hoffentlich, da geht es dann Utopie gegen Dystopie, im Interesse der Menschen und im Interesse des Erdbeils und im Interesse des Großen Ganzen. Und da kommen wir wieder auf die Dezentralisierung, denn für mich ist es essentiell und wichtig, Je mächtiger diese Technologien werden, hier ist ja ein wahnsinnig großes Potenzial, hier entsteht, dass diese mächtigen Technologien und die Macht über diese Technologien möglichst dezentralisiert wird, möglichst alle Menschen auf der Welt verteilt, dass also nicht nur ein Elon Musk alle Roboter abschalten kann oder alle Roboter auf einmal nach links oder rechts schicken kann, sondern dass diese intelligenten Systeme von allen Menschen demokratisch mitverwaltet, bestimmt und eben governed werden. Auf jeden Fall. das glaube ich, das ist genau die Schnittstelle zwischen KI und Blockchain. Die Blockchain als verlässliches, sehr sehr schnelles, vor allem aber dezentrales und demokratisch kontrolliertes System, auf dem KI-Anwendungen laufen können. in welcher Ausprägung das dann ist, ob das dann ein Roboter ist, ob das ein selbst steuerndes Raumschiff ist, das letztendlich Space Mining auf einem Asteroiden betreibt und so weiter. Die Infrastruktur muss geschaffen werden, es müssen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden. glaube, genau das geschieht alles momentan. ist genau, wie gesagt, als das Internet damals geschaffen wurde, auch sehr viel im Verborgenen, aber es passiert aktuell. Ich glaube, was wir unseren Chart zeigen wollten, ist, dass es noch nie so dringend war. es ist wirklich für die nächsten 100 Jahre der kommenden Menschheitsgeschichte ist absolut essentiell, es ist unverzichtbar und alternativlos. Ja, und das ist wichtig, auch wieder darauf zurück, den Finger drauf zu zeigen. natürlich machen diese großen Veränderungen
Miki Geike & Steffen Fuchs: auch Angst irgendwo. Aber es ist eben essentiell, wenn wir weiterhin gesund bleiben wollen, weiterhin unseren Wohlstand irgendwie auch nur erhalten wollen. Aber wenn wir auch weiterkommen wollen, wenn wir länger leben wollen, wenn wir gesünder leben wollen, wenn wir die Natur auch wieder irgendwo in den Griff kriegen wollen. Wir können ja nicht weiterhin auch den Erdball so zerstören, wie wir das bisher gemacht haben, sondern wir brauchen auch Innovation und neue Technologien und Effizienzen und Produktivität, auch diese Probleme auf der globalen Ebene zu lösen. Und da ist es essentiell, dass wir diesen nächsten Schritt irgendwo gehen. Genau. Und das ist, glaube eine Geschichte, die uns dieser Chart zeigen möchte, dass wir können das alles diskutieren. Wir sind uns komplett bewusst, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen. Und ich wir wissen auch, dass das nicht leicht werden wird. Da gibt es genug Hürden, die zu überwinden sind, da gibt es genug Falschschritte und das Ergebnis ist nicht wirklich sicher. Das ist ganz klar. Da könnten potenzielle Probleme entstehen. Nur... Die Alternative, dazu existiert nicht, die Alternative wären dramatischste Wohlstandsverluste weltweit, Verteilungskämpfe halt, ich in dieser Richtung spricht dieser Chart eine ganz klare Sprache und das kann man natürlich runterbrechen auf einzelne Regionen, auf Sektoren, aber ich glaube diese Aggregation, die finde ich einfach extrem wichtig, dass man sich das mal vor Augen führt, dass ich glaube ich die Geschichte der nächsten 100 Jahre. Absolut und wer hätte gedacht, dass wir mit diesem Chart irgendwo so weit abdriften. Aber das ist ja immer das Schöne, dass wenn wir unsere Köpfe zusammenstecken, man weiß nie genau in welche Richtung es geht. Du hast definitiv bewiesen, dass du der Mann der Zahlen bist. Du gehst zurück bis ins Jahr Null, die Daten anzugucken, die rauszuziehen, Zusammenhänge und Patents irgendwo zu finden. Unser Mann bei uns mit dem Blick fürs große Ganze, Bergs Eye View. Das finde ich immer wieder schön. ganz spannend, was du gerade auch gesagt hast, das will ich noch mal kurz aufgreifen. Für mich ist es auch, ich habe auch übrigens einen sehr optimistischen Blick auf die Welt und ich glaube sogar, dass dieser, das sollte eigentlich nicht passieren. Jetzt ist der Tisch hier einmal hochgefahren. Technologie. Technologie, genau. Ich glaube, da bin ich drangekommen.
Miki Geike & Steffen Fuchs: Naja, Dystopie, Utopie. Was du gerade nochmal gesagt hast, dass wenn wir den Wohlstand verlieren, wenn wir durch den sinkenden Bevölkerung an Produktivität verlieren und Wohlstand verlieren und ärmer werden, dann, was wird dann passieren? Dann werden Spannungen entstehen, dann werden Kriege ausbrechen, dann werden die Leute mit ihren Pitchforks auf die Straße gehen. Und das ist für mich eigentlich die Dystopie. Und die Retter sind dann letztendlich eigentlich die Maschinen und die Roboter, die uns die Arbeit abnehmen, die die Produktivität weiter voranschreiten, wie es der Chart irgendwie zeigt. dass dann trotzdem die Produktivität des globalen Protokollegs weiter nach oben geht, nicht mehr korreliert dann mit der Weltbevölkerung. Und ja, das... Das ist meine Sicht auf die Dinge. heißt, dass wir nicht Angst haben sollten, dass diese Technologien entstehen und kommen, sondern eher uns darauf fokussieren, was sind die Rahmenbedingungen, genau wie du eben auch richtigerweise gesagt hast, die gerade gesteckt werden. Rahmenbedingungen auch vor allem für KI, aber auch für die Dezentralisierung. Dass auch die Staaten davor keine Angst haben sollten, sondern das mit ankurbeln wollen, was Donald Trump jetzt übrigens auch macht, Interessanterweise. Interessanterweise. weiß, ich glaube, er andere Absichten hat und andere Motivationen irgendwo dahinter stellen. glaube, spielt auch Reichtum und Geld eine große Rolle und dass er auch definitiv nicht Das große Ganze und diesen Event Horizon und die neuen Geschäftsmodelle, die aus der Dezentralisierung entstehen werden, irgendwo im Blick hat, das glaube ich nicht. Aber er sieht das auch kurzfristig schon. Diese neue Technologie einen Mehrwert schon bringen kann, eine Effizienzsteigerung für die Ökonomie. Absolut. Du hast Elon Musk gewählt und wenn ich mir einmal seine Großprojekte mal anschaue, wenn ich einmal natürlich die
Miki Geike & Steffen Fuchs: Reise zu Mars, dieser sehr esoterisch verbremt wird. Wenn ich mir da aber einfach nur mal das Stichwort Space Mining vorstelle, was wahrscheinlich eine der größten Zukunftsindustrie überhaupt ist, da möchten diese Leute natürlich mit dabei sein. Wenn ich mir Starlink anschaue und das Thema jetzt hier auf unseren Chart beziehe und mir zum Beispiel die Entwicklung von Afrika anschaue, die schon Landline-Telefonie übersprungen haben mit Mobilfunktelefonie und die natürlich, was die Handy-Dichte angeht, momentan jeden anderen Kontinenten in Schatten stellen. Starlink zieht genau auf diesen einzigen globalen Bevölkerungswachstumsmarkt ab. Fantastisch. Und natürlich, du es selber angesprochen, Tesla, Robotik und so weiter, Datentransfers. Aber wichtig ist einfach, das darf nicht in den Händen von Elon Musk bleiben. Das muss der Zentrale. Wir brauchen eine Blockchain. Wir brauchen eine Demokratisierung dieses Produktivitätsprozesses. Absolut. Und es ist doch wieder mal ein schönes Schlusswort mit Blick auf die Zeit. glaube, wir könnten hier ewig weiter diskutieren und sprechen über diese spannenden Themen. Wir werden es aber wieder aufgreifen in einer neuen Episode und sind natürlich nächste Woche wieder für Sie dabei mit einem weiteren spannenden Thema. Steffen, danke, dass du diesen spannenden Chart für uns einmal hier ausgeführt hast. Und an der Stelle sage ich danke liebe Zuhörer und Bis ganz bald.
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